Von Lima zum Titicacasee

Lima

Lima ist mir rund 10 Millionen Einwohner die mit Abstand grösste Stadt Perus. Die Hauptstadt Lima liegt in der Wüste rund 160 Meter über Meer, die Altstadt wurde von UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Und genau dort startete unsere Reise durch Peru, wo wir auch auf Laura's Cousin Ben treffen. Treffen sollten. Wäre da nicht sein Flugpech und er um die eigentliche Landezeit immer noch in Madrid sitzt. Statt bequem mit der KLM nach Peru zu fliegen, durfte er sich in die Holzklasse von AirEuropa drücken und von seinem Nachbar permanent spanisch bequasselt werden. Toller Start! Einen Tag später hat er es doch noch geschafft und er wurde freudig am Flughafen empfangen. Die ersten drei Nächte verbrachten wir im touristischen Stadtteil Miraflores, nahmen an zwei Free-Walkingtours teil, besichtigten die Stadt, tranken zu viel Pisco-Sauer mit unseren Welschlandfreunden, welche nun schon 3 Wochen Peru bereist haben und viel zu berichten hatten, und nahmen den Bus nach Paracas.

Paracas

In Paracas angekommen, suchten wir uns ein Hostel, weil es mit der Reservation nicht geklappt hat und auch ein Katermittagessen wurde gefunden. Wir erkundeten das Dorf und reservierten ein Boot auf die Islas Ballestas für den nächsten Morgen. Diese Inseln werden auch "Galapagos für die Armen" gennant, was auch wirklich zutraf, zu sehen gab es etliche Vögel, auch Pinguine, Pelikane und Kondore, Robben, Krebse und und und! 2/3 der unserer Dreierreisegruppe wurde hier (am Abend vor dem Bootsausflug) krank. Man traf sich Nachts auf den Toiletten und konnte sich gegenseitig klagen, und drum streiten wenn nun der oder die ärmere ist. Natürlich ist nicht der (eventuell zu viel) Piscosauer vom Vorabend schuld.   Diese Scheissgeschichte zieht sich übrigens zirka drei Wochen. Ja, was für ein Segen, scheisst richtig an hä?! Natürlich wurden wir vom dritten Mitglied gezwungen der Gruppenaktivität Bootsausflug teilzunehmen. Hier ein Foto, welches sehr schön darstellt wie man sich so fühlt in dieser Situation:

Nach den Bootstrip erhielten wir die Erlaubnis, uns auszukurieren und das taten wir auch. Wir blieben noch 2 Nächte bis wir den Bus nach Huacachina nahmen um uns im Sandboarden zu beweisen und eine wilde Fahrt über die Sanddünen genossen.

Huacachina

Hucachina ist eine Oase mitten in der Wüste. Die Bilder inspirieren und erzählen am besten.

Ica Region - Nazca

Macht euch bereit. Falls ihr je nach Peru geht, lasst es euch nicht entgehen! Es war definitiv das High Light von Peru. Der Flug über die Nazca-Linien. Am frühen morgen ging es für uns los, in einem kleinen Flugzeug der Air Paracas, für 6 Personen, flogen wir rund eine halbe Stunde über die Nazca-Linien, dass sind riesige Scharrbilder (Geoglyphen) in der Wüste von Peru. Wie sie entstanden sind ist niemandem klar, aber toll war's. Verloren hatte wer ins Flugzeug kotzte, wir hatten auch schon einen verlierenden Kandidaten, jedoch waren wir uns dann doch einig das zwischen Würgen und Kotzen ein grosser Unterschied liegt und somit hat niemand verloren.

Übernachtet haben wir bei Roy und seiner Mutter, wir werden sie nie nie nie vergessen! Roy zeigte uns die ganze Gegend und seine Mutter kochte für uns. Mit dem Nachtbus ging es dann ab nach Arequipa. Wir warteten hier rund drei Stunden auf unseren Bus, konnten dafür super einschlafen!

Arequipa ist eine riesige Stadt, wir gingen auf Märkte, tranken pürierte Frösche, trafen auf Beatriz welche uns die Stadt zeigte und gingen seit langer Zeit wieder einmal zu Starbucks.

Wir meldeten uns für ein 2-Tages Trekking an, wir wanderten lange, ritten auf Mauleseln, hatten Blasen an den Füssen und badeten im Thermalbad. Wir sahen Kondore und auf über 5'000 Meter über Meer besuchten wir die Lamas.

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